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Ausstellung: Gräber öffnen – Würde wiedererlangen Exhumando fosas – recuperando dignidades

17. Oktober 2016

Gräber öffnen – Würde wiedererlangen      Exhumando fosas – recuperando dignidades
Ausstellung 17.10. – 18.11.2016
Während des Spanischen Bürgerkrieges und des Franquismus verschwanden über 114.000 Personen. Im Jahr 2000 fanden sich zahlreiche Nachfahren dieser Opfer zusammen und begründeten die Asociación para la Recuperación de la Memoria Histórica (Vereinigung zum Wiedererlangen des historischen Gedächtnisses) ARMH mit dem Ziel, diese Tausende Menschen zu suchen, zu exhumieren, zu identifizieren und ihnen ihre Würde zurückzugeben.
Die Ausstellung wurde von der Sociedad de Ciencias Anranzadi und der ARMH koordiniert. Sie präsentiert in Fotografien und Texten die wissenschaftlichen und menschlichen Aspekte der Exhumierungsprozesse.

VHS Aachen, Peterstr. 21-25 Eintritt frei

Veranstaltungsreihe zum Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939
Mit dem Putsch General Francos am 17. Juli 1936 gegen die rechtmäßige spanische
Regierung begann der Spanische Bürgerkrieg. Unterstützt wurden die Putschisten durch eine faschistische Allianz mit Deutschland und Italien. Der gewählten Regierung wurde internationale Solidarität zuteil: Auf Seiten der Republik kämpften etwa 59.000 Freiwillige, vor allem aus den europäischen Ländern und Nordamerika, in den Internationalen Brigaden. Die Niederlage der republikanischen Truppen mündete 1939 in eine jahrzehntelange rechtsgerichtete Diktatur, die erst nach Francos Tod 1975 ihr Ende fand. Die Diktatur forderte neueren Schätzungen zufolge 150.000 bis 200.000 Opfer. Zahlreiche ehemalige Interbrigadisten und auch politisch missliebige Spanier wurden nach 1939 in deutsche
Konzentrationslager verschleppt; viele wurden dort ermordet.
Während die Ursachen des Krieges vor allem im innerspanischen Konflikten zu suchen sind, wurden Verlauf und Ausgang – am Vorabend des Zweiten Weltkrieges – entscheidend vom Verhalten der europäischen Großmächte beeinflusst. Nach dem Ende der Diktatur Francos setzte eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Bürgerkrieg und der Diktatur erst in den 1990er Jahren ein.
Die Veranstaltungsreihe thematisiert:
●  wichtige Aspekte dieses Vorspiels des Zweiten Weltkriegs,
●  den Kampf der Internationalen Brigaden gegen die Diktatur und für die Republik,
●  die deutsche Mitverantwortung für die Diktatur Francos,
●  Biographien von Menschen aus Aachen und Umgebung, die ihren Kampf gegen den Faschismus in Spanien fortsetzten und ●  die aktuelle Auseinandersetzung in Spanien mit der Zeit des Bürgerkriegs und der Diktatur.
Planung und Durchführung der Reihe:
Volkshochschule Aachen und  Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen Aachen (VVN-BdA)
Weitere Information:
www.vhs-aachen.de und http://aachen.vvn-bda.de/

Veranstaltungsort

VHS Aachen
Peterstr. 21-25
Aachen,
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